"Der Ruf des Turul #1 - Im Zeichen des Falken" von Sarah Schäfle




Der Ruf des Turul #1
- Im Zeichen des Falken -

Autor/in: Sarah Schäfle
Verlag: Stephan Moll Verlag
Erschienen am: 27. Februar 2016
Seiten : 267 
   Preis: 9,43 € ( TB )

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Eigentlich ist Madeleine ein ganz normales 16-Jähriges Mädchen, welches gerne mit Freunden abhängt, den Tag genießt und in der Schule den täglichen Wahnsinn erleidet – dachte sie zu mindestens bis dahin! - denn plötzlich fließt Feuer aus ihren Händen, Spiegel zerspringen in 1000 Einzelteile, wenn sie wütend ist, und sie wird von dunklen Visionen heimgesucht!

Die einzige, der sie sich anvertrauen kann, ist ihre beste Freundin Anja, die neben ihrem Hang zu Esoterik, ein Ohr für ungewöhnliche Dinge offen hat. Als sie bei ihrer Großmutter dann durch Zufall auf eine Turuls Statur, eines ungarischen Sagenvogels, stößt, erfährt sie Unglaubliches, denn in Wahrheit ist sie eine Turulträgerin und in ihr schlummern magische Kräfte.
Während sie sich mit ihren neuen Fähigkeiten auseinandersetzen und kontrollieren lernen muss, zieht sich ihr Freund Jan immer mehr zurück und macht Knall auf Fall mit ihr Schluss, und auch ihr neuer Schulfreund Thilo zeigt ein merkwürdiges Verhalten.

Als sich die Umstände immer mehr zuspitzen und seltsame Dinge vor sich gehen, ändert sich auch das Leben von Madeleine. Ein Brandanschlag auf das Haus ihrer Eltern führt sie nach Budapest zu ihrer Großtante, bei der sie und ihre Freundin Anja, endlich dem Geheimnis um ihre Gabe und deren Ursprung bei Nachforschungen auf die Spur kommen….




Sofort wurde ich von dem mystischen und düsteren Einstieg in die Handlung gefesselt, die mit leichten Verwirrungen meine Neugier weckte.
Schleichend nur wird allmählich das Geheimnis um die seltsamen Visionen und auch magischen Fähigkeiten von Madeleine Binder enthüllt und es ist sehr spannend mit ihr dem Ursprung auf die Spur zu kommen.

Insgesamt finde ich den Aufbau echt gelungen und sehr interessant gestaltet. Auch das Leben von Madeleine ist greifbar und authentisch, aber auch die Schauorte sehr malerisch beschrieben. Einzig störten mich die etwas kindlichen Dialoge. Was nicht direkt am Inhalt lag, sondern eher an der Gesprächsführung an sich. Auch die Liebeleien waren mir persönlich etwas zu verniedlicht und sprachen mich so etwas weniger an. Doch wenn man sich daran gewöhnt hat, so sieht man darüber hinweg und es entpuppt sich eine spannende, mystische und humorvolle Handlung, die echt lesenswert ist.

Madeleine war mir sehr sympathisch. Sie hat so etwas von einem chaotischen Kumpeltyp und an ihrer Seite hatte ich wirklich Spaß dabei, durch die Handlung zu huschen. Sie ist chaotischen, spricht aus was andere Denken und nimmt jedes Fettnäpfchen mit Anlauf mit.

Besonders gut gefiel mir ihre beste Freundin Anja. Sie ist eine verrückte Ulknudel, die sich sofort in mein Herz geschlichen hat. Beide zusammen machen die Geschichte zu einem humorvollen, chaotischen und sehr interessanten Abenteuer!

Absolut überzeugt hat mich dann der Perspektivenwechsel, der uns an der Seite von Madeleine und Anja nach Budapest führt. Hier wird es wirklich interessant bezüglich Familiengeheimnisse, Mythen und Visionen.

Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, denn er lässt sich locker und flockig weg lesen, aber zugleich hat er etwas magisches und fesselndes an sich. Auch die malerische Komponente lässt sich alles bildlich ausmalen und wirkt so greifbar, aber auch als besuche man gerade selbst den Ort an dem die Handlung spielt.



Trotz kleinen Schwierigkeiten mit den Dialogen und dem manchmal doch sehr kindlichen Verhalten, konnte mich der erste Band dieser Trilogie aus der Feder von Sarah Schäfle fesseln und machte mich neugierig auf mehr!

3/4 Butterflies!




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