"Dornröschentod" von Christine Féret-Fleury



dornröschentod

Autor/in: Christine Féret-Fleury
Übersetzung durch: Ilse Rothfuss
Verlag: Ravensburger Buchverlag
Erschienen am : 18. Januar 2016
Seiten: 416
Preis: 9,99 ( TB )

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Ariane Prudent ist von einem glücklichen und vor allem normalen Leben eines Teenagers weit entfernt. Ständig lebt sie unter Angst und auf der Flucht, denn seit ihrer Geburt steht sie auf der Liste eines Serienmörders, der sich unter dem Namen „Spindel“ einen düsteren Ruf aufgebaut hat. Seine Opfer – Mädchen die an ihrem sechszehnten Geburtstag am Mittag noch glücklich mit der Familie feiern und in der Nacht in den ewigen „Dornröschenschlaf“ fallen. Dies schwebt auch Ariane vor und dass der „Dornröschenmorder“ es ernst meint, hat er auch schon fünf Mal bewiesen.

Doch Ariane beschließt, diesem Schauermärchen ein für alle Mal ein Ende zu setzen, aber das Problem bei diesem Plan ist das „NUR WIE?!“ …



Christine Féret-Fleury hat mit „ Dornröschentod“ einen durchaus spannenden und sehr ereignisreichen Jugend-Thriller geschrieben, der mich durch sein verträumtes Cover und sehr vielversprechenden Klapptext, sofort mein Interesse auf sich zog.

Prinzipiell muss ich sagen, ist er wirklich sehr gut geschrieben, denn durch den sehr jugendlichen und lockeren Schreibstil huscht man nur so durch die Seiten.

Die Gestaltung der Handlung trägt dazu bei, dass man sich sehr gut mit den Charakteren auseinandersetzen kann und eine Art freundschaftliche Basis zur Hauptprotagonistin aufbauen kann. Ariane ist ein typischer Teenager mit Hoffnungen, Wünschen und Träume, doch ihr Schicksal hat ganz andere Pläne für sie parat. Das ausgerechnet sie eine „ Auserwählte“ des Dornröschenmörders sein soll ist zum einen ein riesen Schock für sie, aber erklärt auf der anderen Seite, warum ihre Eltern so sind wie sie sind – aufgescheuchte Tiere mit einem riesen Fluchtverhalten! Doch Ariane will nicht so Enden wie fünf ihrer Vorgängerinnen und versucht dem Schicksal ein Schnippchen zu schlagen. Sie ist eine Protagonistin die sehr authentisch gestaltet ist, trotz ihre etwas schüchterne Art, wirkt sie dennoch taff und zielstrebig. Ich mochte sie auf Anhieb und bin gerne ihrer Geschichte gefolgt.

Aber es gab auch etwas was mich an der Handlung etwas störte. Manche Stellen sind einfach zu vorhersehbar und an anderen Stellen tauchen dann wieder viel zu viele Zufälle auf, die einem im wahren Leben bestimmt nie geschehen würden. So ging mir manchmal das Spannungsgefühl etwas flöten und es dauerte dann einige Seiten, bis ich wieder vor Begeisterung das Buch nicht mehr aus der Hand legen wollte.



Am Ende des Buches kann man sagen, dass es ein sehr gelungener und spannender Jugend-Thriller ist, der durch seine unzähligen Wendungen, der authentischen Hauptprotagonistin und den bildhaft gestalteten Schauorten, Lesegenuss pur hervorrief.

3/4 Butterflies!




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