" Das Tribunal " von John Katzenbach ( 4 von 4 Tigger )




TITEL:  Das Tribunal 

AUTOR: John Katzenbach

Verlag: Droemer Knaur

Genre: Thriller

FORMAT: Taschenbuch

Seiten : 704

PREIS: 9,99 €

ERHÄLTLICH:  www.droemer-knaur.de


Inhalt:


Während des zweiten Weltkrieges wird der junge Leutnant Thomas Hart mit seinem Flugzeug abgeschossen und wird als einziger Überlebender in ein deutsches Kriegsgefangenenlager überführt. Ein riesen Aufruhr entsteht als ein schwarzer Insasse neu im Lager aufgenommen wird. Lincoln Scott gerät  unter Verdacht seinen Erzrivalen ermordet zu haben als dieser Tod aufgefunden wird. Die Lage im Gefangenenlager spitzt sich unweigerlich zu und Scott hat nicht nur mit dem Hass und der Abneigung gegen sich und sein Äußeres Erscheinen zu kämpfen sondern muss sich nun auch noch gegen ein hartes und fast unmenschliches Urteil zur Wehr setzen. Um Scott ein halbwegs faires Verfahren zu gute kommen zu lassen wird ihm Thomas Hart als Strafverteidiger zur Seite gestellt. Doch die Beweise sind mehr als belastend und mit einer gerechten Verhandlung ist nicht zu rechnen. So bleibt Hart nichts anderes übrig als die Gegenseite und das gesamte Lager mit seinen eigenen Mitteln zuschlagen was ein schwere Unterfangen darstellen wird und die Chancen gleich gegen Null wachsen lässt...

Meine Meinung:


Eigentlich braucht man nicht viel dazu sagen, denn " Das Tribunal " ist nämlich ein klassischer und hoch spannender John Katzenbach Thriller. 
Von Beginn an ist man in die Handlung gefesselt und möchte gar nicht mehr aus der Handlung aussteigen. 
John Katzenbach weiß wie man die Spannung aufrecht erhält und sie sieht sich auch wie ein roter Faden bis zum Ende hindurch. Selbst gegen Ende steckt man Mitten im Buch fest und man möchte es nicht mehr aus der Hand legen, da man wirklich nicht weiß wie alles enden wird! Selbst der Verlauf lässt nicht erahnen wie die Verhandlung ausgeht und ob es Hart schafft den schwarzen Piloten aus den Machenschaften des Nazi-Requiems und dem Hass der Mitinsassen heraus zu boxen. 
Man kann als Leser sich in die Situation sehr gut hineinversetzen auch wenn man nicht am eigenen Leibe erfahren hat, wie die Ansichten zu dieser Zeit gegenüber der Menschen war, die zu diesem Zeitpunkt nicht dem Menschenbild entsprungen sind. 

Thomas Hart hat meiner Meinung nach als Protagonist sehr durch seine Menschlichkeit und auch seiner eigenen Sicht der Dinge heraus gestochen.  
Sein Wissen und auch seine Neugier zahlen sich auf jeden Fall während der Verhandlung aus und man merkt schnell, dass man den jungen Soldaten wirklich nicht unterschätzen sollte!

Fazit:


Dieses berührende, kunstvoll gezeichnete Kriegsepos aus der Feder von John Katzenbach wird die Leser bis zum dramatischen Ende nicht loslassen. Man wird eins mit der Handlung und den Protagonisten, und man merkt schnell es wird kein Entkommen geben! 

Danksagung:


Ein riesen Dankeschön geht an die Verlagsgruppe Droemer Knaur, die mir dieses Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat!


Punkte:




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