" Ich fürchte mich nicht " Tahereh Mafi ( 4 von 5 Tigger )


Kurzer Einblick:


Seit 264 Tage befindet sich die 17 Jährige Juliette in Isolationshaft. Sie gilt außerhalb ihrer " Schutzmauern" als Einzelgängerin, Außenseiterin und noch schlimmer als Monster. Sie wünscht sich nichts sehnlicher als ein normales Leben  zu führen, doch dies scheint nicht möglich, denn seit ihrer Geburt besitzt sie eine Gabe oder eher einen Fluch...!?! Juliette leidet sehr darunter, den jede Berührung durch ihre Hände bedeutet Schmerz, Leid und kann zum Tod führen. 
Doch ihre Isolation kommt zu einem unverhofften Ende, als der Warner der Anführer des Retablissement, ihre Macht zu seinen Gunsten nutzen will. 
Juliette setzt alles darum ihm und seinen Machenschaften zu entkommen, doch scheint jeglicher Fluchtgedanke zu nichten gemacht zu werden, denn umzingelt von Kameras und Soldaten ist ein entkommen schier unmöglich. Doch unverhofft wendet sich ein geglaubter Feind auf ihre Seite und versucht sie aus den Klauen Warners zu befreien....  

Meine Meinung:


Anfangs muss ich gestehen, hatte ich einige Probleme durch die Art, wie die Handlung aufgemacht ist. Desöfteren sind ganze Sätze oder Wörter durchgestrichen und anschließend mit neuen ersetzt worden. Zum Teil wiederholen sich in einem Satz mehrmals hintereinander Worte,was oft bei mir zur Irritation führte. Mir kam dadurch die Frage auf, was die Autorin mit dieser Art der Umsetzung aussagen möchte?! Doch umso tiefer ich in die Handlung eingedrungen bin, umso mehr wurde ich in ihren Bann gezogen. Es kommt einem so vor, als schlinge sich ein magisches Band um die Hände und durch die Spannung und der Nervenkitzel möchte man einfach nur noch erfahren, wie es mit Juliette weitergeht. Wird sie jemals lieben und fühlen dürfen, gelingt ihr die Flucht, was hat es mit dem ominösen Soldaten zu tun der ihre seine Hilfe anbietet usw. Durch diese Einzelheiten ist die anfängliche Irritation und auch die Punkte die mich zu Beginn gestört habe wie weggefegt und es tut sich ein spannender Hochgenuss an Fantasie mit einem Hauch zu SciFi auf! Eine Achterbahnfahrt der Gefühle kommt auf und dies nicht nur bei den Protagonisten, sondern auch bei dem Leser!

Juliette ist als Hauptprotagonisten sehr gut gewählt. Sie ist schüchtern, fühlt sich einsam und wird täglich von ihren Erinnerungen und Gedanken gequält. Schon als Kleinkind wurde sie auf Grund ihrer Gabe von ihren eigenen Eltern und von den Menschen um sie herum als Monster angesehen und verstoßen. Trotz den Erniedrigungen, welches sie ein Leben lang ertragen musste, besitzt sie einen sehr staken Eigenwillen und weis sich gegen Gefahren durch zusetzten. 
Sehr angenehm und anschaulich empfand ich die Erzählperspektive aus Juliette´s Augen. Die Entwicklung vom schwarzen Schaf zur angesehenen und begehrten Persönlichkeit. 

Fazit:



Ein Roman der vielleicht mit Startproblemen einhergeht, sich aber im Laufe der Handlung zu einem spannenden und zu empfehlenden Fantasie-Roman entpuppt!

Danksagung:


Ein riesen Dankeschön geht an den Goldmann Verlag, der mir dieses tolle Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat!

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Punkte:



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