" Inyanga - Das Böse in dir " von Susanne Seider ( 3 von 5 Tigger )


Kurzer Einblick:

Am beschaulichen Schluchsee hofft Ava, ihre Vergangenheit in Südafrika loslassen zu können und endlich ein normales Leben zu führen. Als sie den charmanten Alexander kennenlernt, ahnt sie bald, dass hinter dessen heiterer Fassade etwas Bedrohliches lauert. Dennoch spielt Ava mit dem Feuer, zu stark fühlt sie sich zu dem Mann hingezogen. Doch dann wird Alexander auf mysteriöse Weise angegriffen. Und in Ava keimt die Befürchtung, dass David damit zu tun hat. David, der Mann, den Ava niemals wiedersehen wollte, obwohl sie ihn noch immer liebt. Der Freund ihrer Kindheit, der sich dem Voodoo verschrieben hat. Und der schon einmal für Ava getötet hat. Viel zu spät begreift Ava, dass sie vor Mord und Wahnsinn nicht ein weiteres Mal davonlaufen kann...

Meine Meinung:

Viel Potential steckt in dieser Handlung drin, aber an manchen Stellen ist sie etwas schlecht umgesetzt. Dennoch kam trotz anfänglicher Verwirrung meinerseits nach und nach richtig Spannung auf und ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen. Fast wie von selbst flogen meine Augen durch die Zeilen. Durch die wechselnden Erzählperspektiven zwischen Vergangenheit und Gegenwart konnte die Autorin Susanne Seider quasi die Handlung von Hinten und Vorne zugleich aufrollen,aber  konnte mich trotzdem mit dem Ende und der plötzlichen Wendung komplett überzeugen...

Charaktere:

David, ein kleiner Junge, der aus dem Nichts heraus mit den Stimmen in seinem Kopf klar werden soll und irgendwo als Versuchskanninchen genutzt wird. Er tat mir recht leid, dennoch entwickelt er sich während der Handlung prächtig. Sei nur dahingestellt ob im positiven oder negativen Sinne!
Ava, das junge Mädchen, dass die Handlung als alleinerziehende Mutter erlebt. Sie ist auf der Flucht ihrer Vergangenheit und wird trotzdem Tg täglich damit konfrontiert. Sie wirkt zum Teil sehr naiv und unsicher, aber im nächsten Moment überrascht sie einen mit einer Selbstsicherheit und Stärke, mit der man nicht gerechnet hat.

Schreibstil:

Der Schreibstil von Susanne Seider ist super flüssig und gestaltet so einen angenehmen Lesefluss.

Fazit:

Eine gute Handlung, jedoch einem Thriller nicht direkt gerecht werdend. Dennoch kam ordentlich Spannung auf und etwas Verwirrung bis zum Ende voller Wandlung und Aufklärung...

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Punkte:



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