" Sternenseelen Band 1 - Wenn die Nacht beginnt " von Kerstin Pflieger ( 3 von 5 Tigger )


Kurzer Einblick:

Lilly ist verzweifelt. Nach dem Umzug in die Provinz zu Thomas dem Freund ihrer Mutter, sitzt sie in Odenwald fest, weit weg von ihren Lieben. Doch an der Schule tauscht ein Lichtblick aus der Einsamkeit auf - Raphael einer ihrer Mitschüler. Von der ersten Begegnung an ist sie hin und weg von diesem rätselhaften Jungen.  Schnell merkt sie die Veränderung von Raphael während des Tages und in der Nacht. Neugierig macht sie sich auf die Suche nach den Hintergründen dieser Verhaltensauffälligkeit. Doch als ihr Stiefbruder Samuel in einen Autounfall verwickelt wird , überschlagen sich die Ereignisse und es kommen immer mehr Fragen in Lilly auf. Nach und nach kommt Raphaels wahres " Ich" zum Vorschein und ehe sie sich versieht steckt sie selbst in großer Gefahr....

Meine Meinung:

Klingt der Klapptext viel versprechend und hoch interessant, hat mich die Umsetzung der Handlung leicht enttäuscht. Irgendwie erinnerte mich alles etwas an die " Twilight-Reihe" und die mochte ich gar nicht. Zwar konnte ich mich von Anfang an in Lilly und ihre Familie hinein versetzen und mit ihnen Fühlen, doch Flaute das positive Gefühl leider immer mehr ab. Den Aufbau an sich fand ich klasse und die Thematik rund um die " Sterne" war wirklich interessant, denn ein Buch das in eine solche Richtung geht, habe ich bisher noch nicht so gelesen. So kommt es, dass ich mit meiner Gefühlswelt etwas hin und her schweife, denn gefallen hat es mir schon, aber es gab auch vieles, dem ich etwas kritisch gegenüber stand. Dennoch habe ich mir fest vorgenommen auch Band 2 zu lesen und gehe unvoreingenommen dran.

Charaktere:

Lilly  war mir von Anfang an sympathisch. Ich konnte mich sehr gut ihn sie hinein versetzen und mit ihr mitfühlen. Doch hat mich die Begegnung und das Gefühlswirrwarr rund um Raphael etwas abgeschreckt. Gibt es " Die Liebe auf den ersten Blick" in so einer extremen Form?

Raphael  löste etwas Gänsehaut in mir aus. Wirkt er über Tag wie eine menschliche Mauer die durch die Welt läuft, wird er gegen Nacht zum charmanten Lover und recht umgänglich im Zusammenleben seiner Mitbürger. 

Schreibstil:

 Der Schreibstil ist faszinierend, mysteriös, flüssig, authentisch und sehr bildhaft. Bis in das kleinste Detail kann man sich die Charaktere ausmalen und die Schauorte vorstellen. Während des Lesens bekam ich als eine Art Kinofilm in den Kopf und so wurde das ganze für mich noch viel anschaulicher. 

Fazit:

Obwohl mich der erste Band noch nicht so 100% in seinen Bann ziehen konnte freue ich mich auch Band 2. Neugierig werde ich dran gehen und stelle zuvor dieses mal keine Erwartungen. 

Nimmt man das Gesamtpaket, ist es ein tolles Buch für zwischendurch und für alle die gerne etwas in die Richtung Twilight lesen.

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Punkte:



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