" Die Sturmjäger von Aradon Band 1 - Feenlicht " von Jenny-Mai Nuyen ( 5 von 5 Tigger )


Kurzer Einblick:

Die kleine Waise Hel kommt schwer verletzt in die Obhut des Sturmjägers Gharra. Über die Jahre wird die Crew der " Schwalbe " zu ihrer Familie. Gemeinsam jagen sie nach Lirium, den Nektar der Magie um Feenlichter herzustellen, welche die Bürger vor sämtlichen Gefahren, beschützen soll. Doch Lirium täglich knapper und ist von der Ausrottung bedroht. Während einer Sturmjagd nimmt das Schicksal eine Wendung für Hel, denn die Schwalbe stürzt aus unerklärlichen Gründen in die Tiefe und Hel ist die einzige Überlebende des Unglücks.
Ein junger Unbekannter nimmt sich ihr an und gemeinsam reisen sie nach Har´punaptra. Dort angekommen trennen sich auch ihre Wege. 
Als Hel vor die Magiergilde tritt, ahnt sie nicht, welche Aufgaben und Gefahren auf sie warten. Denn sie wird ausgesandt, um vier Dämonen zu finden, um den Frieden zwischen Zwergen, Isen und Menschen zu bewahren. Auch die Zukunft der Magie steht auf dem Spiel. Nicht nur die Dämonen bereiten dem ausgesandten Team Probleme. Ein Aufstand der Isen macht sich bereit und droht das Land in einen heftigen Krieg zu stürzen. Doch Hel wird auf eine harte Probe gestellt:
Einer der Dämonen rettet ihr das Leben und so  muss sie sich entscheiden, ihren Feind zu hassen oder zu lieben...

Charakter:

Hel ist mir von Anfang an super sympathisch gewesen, denn durch ihr verletzliches und taffes Wesen, zieht sie den Leser in einen Bann, ihre Geschichte miterleben zu wollen! Schnell kristallisiert sich ihre wahre Gabe heraus, denn sie kann Litium mit ihrer zweiten Sicht schon Meilen voraus sehen und dient so zusätzlich als große Hilfe für Gharra und seine Crew.
Aber auch die anderen Charaktere sind sehr bildlich und authentisch beschrieben.
Am besten gefiel mir Tix, der Pixelgeist, denn wenn er auftauscht ist immer für ein Schmunzler gesorgt!
Mercurin war für mich durchweg ein kleines Rätsel. Denkt man während der Reise Hel´s Retter etwas besser kennen zu lernen, kommt es prompt zu überraschenden Wendungen und die Sache sieht wieder vollkommen anders dank ihm aus...

Schreibstil:

Mit sehr viel liebe zum Detail schreibt Jenny-Mai Nuyen diesen High-Fantasy-Roman. Super flüssig und bildhaft wird man in die Welt von Hel eingeführt und man bekommt während des Lesens das Gefühl mit zur Geschichte zu gehören. Die einzelnen Schauorte und auch die Charaktere die man Antrifft, kann man sich so haargenau vorstellen, als stünden sie vor einem oder man befindet sich selbst an dem Ort des Geschehens.

Meine Meinung:

Ein Weltklasse High-Fantasy-Roman mit sehr viel liebe zum Detail. Die Reise mit Hel ist voller Spannung, Action und Magie. Von der ersten Seite an war ich Mitten im Geschehen und konnte nur schwer das Buch zur Seite legen. Man trifft auf die unterschiedlichsten Wesen der Fantasie-Welt und so wirkt sie sehr faszinierend und angsteinflößend zugleich.

Fazit:

Ein absolut empfehlenswerter Auftakt einer Saga im Genre High-Fantasy! 

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